• Wir trauern um Aliki Faipule Foua Toloa

    (Information vom 26.06.2015)
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    Polynesischer Klimapolitiker erliegt seinem Krebsleiden.
    Am Dienstag dieser Woche verstarb der polynesische Klimapolitiker Foua Toloa. Toloa war die pazifische Stimme der Klimagerechtigkeit. Als Vertreter der kleinen Inselstaaten hat er sich in den letzten 20 Jahren nicht nur aus Überzeugung, sondern auch mit seinem ganzen Herzen für den Klimaschutz engagiert. Auf der  ... mehr
    Polynesischer Klimapolitiker erliegt seinem Krebsleiden.

    Am Dienstag dieser Woche verstarb der polynesische Klimapolitiker Foua Toloa. Toloa war die pazifische Stimme der Klimagerechtigkeit. Als Vertreter der kleinen Inselstaaten hat er sich in den letzten 20 Jahren nicht nur aus Überzeugung, sondern auch mit seinem ganzen Herzen für den Klimaschutz engagiert. Auf der Klimakonferenz von Kopenhagen 2009 ergriff er nachdrücklich Position gegen ein weiteres Ansteigen der Meeresspiegel, von dem insbesondere die polynesischen Kleinstaaten akut bedroht sind. 2010 kündigte der Umweltschützer auf der internationalen Klimagerechtigkeitskonferenz im Klimahaus  an, als Regierungschef seiner Heimat Tokelau die Stromversorgung des Inselatolls im Südpazifik vollständig auf erneuerbaren Energiequellen umzustellen. In seiner Funktion als Energieminister konnte er 2012 die Solaranlage einweihen und so seine Vision verwirklichen.

     

    Die Auswirkungen des Klimawandels im südpazifischen Raum waren ein zentrales Thema seines Wirkens. „Wir können nicht darauf warten, dass andere das Richtige tun“, war Toloas Überzeugung. Auch in seiner Funktion als Beauftragter der Global Ocean Commission (Weltozeankommission) hat Foua Tolao immer wieder seine Stimme erhoben, um zu mehr Klimagerechtigkeit aufzurufen.

     

    Die auf Samoa lebende Familie Toloa steht bereits seit Beginn der Ausstellungsplanung in enger Verbindung zum Klimahaus. So haben Foua und dessen Sohn Vaniah einen wichtigen Teil zur Klimahaus-Ausstellung beigetragen: Das Klimahaus-Fale, ein traditionelles samoanisches Haus, wurde von den Samoanern im Vorfeld der Eröffnung vor Ort eigenhändig aufgebaut. Jetzt ist der vielseits geschätzte Politiker verstorben. Wir verlieren einen wundervollen Menschen, Visionär und Freund, der in unseren Herzen und in unserer Ausstellung weiterleben wird. In Gedanken sind wir bei Fouas Familie.

     

    Tofa, Foua - Goodbye, Foua.



    Von Elmau über Bonn nach Paris

    (Information vom 11.06.2015)
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    Der G7-Gipfel und die Bonner Klimagespräche im Überblick.
    Während sich die Regierungschefs der G7-Staaten unter großem Medieninteresse auf Schloss Elmau getroffen haben, wurde gleichzeitig auch in Bonn die Vorbereitung auf die Klimakonferenz in Paris Ende dieses Jahres verhandelt.  Damit es in Paris überhaupt zu einer Einigung kommen kann, muss das im  ... mehr
    Der G7-Gipfel und die Bonner Klimagespräche im Überblick.

    Während sich die Regierungschefs der G7-Staaten unter großem Medieninteresse auf Schloss Elmau getroffen haben, wurde gleichzeitig auch in Bonn die Vorbereitung auf die Klimakonferenz in Paris Ende dieses Jahres verhandelt.  Damit es in Paris überhaupt zu einer Einigung kommen kann, muss das im vorigen Jahr entstandende Lima-Dokument, über das in Paris entschieden werden soll, stark gekürzt werden. Die Verhandlungen zur Kürzung des Dokuments in Bonn kamen allerdings nur sehr langsam voran. Der einzige Durchbruch wurde bei einer Beschlussvorlage für die Förderung des Erhalts von Regenwäldern erzielt. Zum Abschluss der Verhandlungen in Bonn wurde beschlossen, dass die Verhandlungsleiter bis Ende Juli einen übersichtlicheren Text vorbereiten, über den dann im August weiter verhandelt werden soll.

     

    Auf das Ziel, die Erderwärmung um maximal 2°C über der Durchschnittstemperatur der vorindustriellen Zeit zu begrenzen, haben sich die Staaten der Welt ja bereits 2009 in Kopenhagen geeinigt. Obwohl viele der am wenigsten entwickelten Länder sogar eine Begrenzung auf 1,5°C Erwärmung fordern. Seitdem geht es einerseits darum, wer noch wie viel Emissionen verursachen darf. Andererseits um Finanzhilfen und technologische Unterstützung für ärmere Länder, damit sie sich weiter wirtschaftlich entwickeln können, ohne das Klima zu gefährden. Weitere Punkte sind zusätzliche Finanzhilfen zur Anpassung an den nicht zu verhindernden Klimawandel und die Kompensation von Schäden, die durch klimawandelbedingte Extremwetterereignisse verursacht werden.

     

    Klimaziele des G7-Gipfels von Elmau

     

    Bundeskanzlerin Merkel hat in Elmau das Thema Klima wieder auf die Agenda gebracht. In der Abschlusserklärung wird das 2°C-Ziel bestätigt, und es werden deutliche Anstrengungen der G7-Staaten versprochen, sowohl was die Einsparung von Kohlendioxid-Emissionen betrifft als auch Finanzhilfen für ärmere Länder. Das ist zunächst nichts neues, aber es wird auch ausdrücklich vom Ziel einer Dekarbonisierung der Weltwirtschaft bis zum Jahr 2100 gesprochen. Das heißt, dass bis zu diesem Zeitpunkt praktisch keine Energie mehr aus Öl, Kohle und Gas gewonnen werden darf. Bis zum Jahr 2050 streben die G7 an, die Treibhausgasemissionen um möglichst 70% zu begrenzen. Dieser Wert entspricht der oberen Grenze des Bereichs, den der Weltklimarat empfiehlt, um eine Erwärmung um mehr als 2°C zu vermeiden. Zudem wird ausdrücklich erwähnt, dass die Ziele zur Emissionsreduzierung im Laufe der Zeit angepasst werden sollen. Dies ist vor allem wichtig, weil die bisherigen gemeinsamen Ziele der G7 und der EU nicht reichen würden, um das 2°C-Ziel zu erreichen.

     

    Japan und Kanada in der Pflicht

     

    Im Rahmen des G7-Gipfels haben sich nun auch Kanada und Japan ausdrücklich zum Klimaschutz bekannt. Beide Länder liegen mit ihren bisherigen Versprechen deutlich hinter den anderen G7-Staaten zurück. Sie wurden auf der Konferenz in Bonn sogar für ihre wenig ambitionierten Klimaschutz-Ziele kritisiert. Hinzu kommt, dass bei allen G7-Staaten und der EU die aktuell lautende Gesetzgebung zum Klimaschutz sowie deren Energiepolitik mehr oder weniger weit hinter den selbst gesteckten Zielen liegt. Das heißt, falls hier nicht umgehend angepasst wird, werden die Emissionen weiter steigen oder allenfalls gleich bleiben, aber nicht, wie versprochen, sinken. Ein Beispiel dafür ist die immer noch nicht beschlossene Kohleabgabe, die eigentlich dazu gedacht ist, Deutschland wieder näher an seine Ziele zu bringen.

     

    Ein weiterer Beschluss der G7 ist, das ebenfalls in Kopenhagen beschlossene Ziel zu verfolgen, ab 2020 jährlich 100 Milliarden US-Dollar zur Verfügung zu stellen. Wie das genau geschehen soll, wird aber nicht erklärt. Bisher sind dem sogenannten „Green Climate Fund“, der mit dem Geld ärmere Länder unterstützen soll, sich klimafreundlich zu entwickeln, gerade einmal 10 Milliarden versprochen. Fest vereinbart wurde zudem bisher nur die Hälfte dieser Gelder. 


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  • Bundesweiter Wettbewerb Energiesparmeister: Klimahaus unterstützt Bremer Schule

    (Information vom 07.06.2015)
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    Tolle Ideen und großes Engagement:
    Beim Wettbewerb „Energiesparmeister“ können sich Schulen jedes Jahr mit ihren kreativen Projekten rund um das Thema Klimaschutz bewerben. Mit einem Forschungsprojekt zu den Transportwegen von Lebensmitteln wurde der Europakurs der Wilhelm-Focke-Oberschule Energiesparmeister 2015 im Bundesland Bremen. Nun startet das Rennen um den Gesamtsieg. Das Klimahaus  ... mehr
    Tolle Ideen und großes Engagement:

    Beim Wettbewerb „Energiesparmeister“ können sich Schulen jedes Jahr mit ihren kreativen Projekten rund um das Thema Klimaschutz bewerben. Mit einem Forschungsprojekt zu den Transportwegen von Lebensmitteln wurde der Europakurs der Wilhelm-Focke-Oberschule Energiesparmeister 2015 im Bundesland Bremen. Nun startet das Rennen um den Gesamtsieg. Das Klimahaus unterstützt die Schülerinnen und Schüler als Pate.

     

    Der Wettbewerb Energiesparmeister findet in zwei Etappen statt: Zunächst werden die Sieger in den einzelnen Bundesländern ermittelt, im nächsten Schritt treten diese im bundesweiten Finale gegeneinander an. Die Wilhelm-Focke-Oberschule hat die erste Hürde bereits gemeistert. Für die Schülerinnen und Schüler geht es nun nicht nur um den Titel „Energiesparmeister Gold“, der beim Bundesentscheid vergeben wird, sondern auch um ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro. Die Bundessieger werden via Online-Voting ermittelt, das vom 8. bis zum 28. Juni läuft. Die Teilnahme an der Abstimmung ist auf der Webseite www.energiesparmeister.de möglich.

     

    Am 3. Juli findet die große Siegerehrung auf der Messe YOU in Berlin statt. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat die Schirmherrschaft für den Wettbewerb übernommen und zeichnet den Energiesparmeister Gold 2015 aus. Das Klimahaus drückt den Schülerinnen und Schülern der Wilhelm-Focke-Oberschule kräftig die Daumen.



    Erlebnistag Klimaschutz und Nachhaltigkeit 2015: Schüler erlebten spannende Aktionen im Weser-Stadion und im Klimahaus

    (Information vom 21.05.2015)
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    Zwei aufregende Tage sind erfolgreich zu Ende gegangen:
    Am 19. und 20. Mai fand der Erlebnistag Klimaschutz und Nachhaltigkeit 2015 im Bremer Weserstadion und im Klimahaus statt. Das Projekt wurde vom Klimahaus, dem SV Werder Bremen und der AOK Bremen/Bremerhaven gemeinsam entwickelt, um Schülern eine gesunde Lebensweise näherzubringen und sie für die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu  ... mehr
    Zwei aufregende Tage sind erfolgreich zu Ende gegangen:

    Am 19. und 20. Mai fand der Erlebnistag Klimaschutz und Nachhaltigkeit 2015 im Bremer Weserstadion und im Klimahaus statt. Das Projekt wurde vom Klimahaus, dem SV Werder Bremen und der AOK Bremen/Bremerhaven gemeinsam entwickelt, um Schülern eine gesunde Lebensweise näherzubringen und sie für die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu sensibilisieren.

     

    Mehr als 80 Bremer Schüler waren am ersten Tag im Weser-Stadion zu Besuch. Werder-Ehrenpräsident Klaus-Dieter Fischer, Pate des Fidschi-Leguans Klaus-Dieter, der im Klimahaus auf Samoa sein Zuhause hat, eröffnete den Erlebnistag und stimmte die Schüler auf das Programm rund um Klimaschutz und Nachhaltigkeit ein. Im Klimahaus hatten am zweiten Tag vier Bremerhavener Schulklassen ebenfalls die Chance, interessante Vorträge, Mitmachaktionen wie Torwandschießen und Bewegungsübungen oder eine Extrem-Wettershow mitzuerleben.

     

    In der Mittagspause schaute sogar ein Werder-Spieler zu einer Autogrammstunde vorbei; Melvyn Lorenzen signierte fleißig Autogrammkarten und ließ sich mit den Schülern ablichten. Das Mittagessen wurde an beiden Tagen von der AOK Bremen/Bremerhaven spendiert. Auch hier stand eine gesunde Lebensweise im Fokus, daher gab es eine leckere Gemüselasagne. Zum Abschluss konnten die Schüler bei einem Quiz tolle Preise gewinnen, unter anderem Eintrittskarten für ein Heimspiel im Weser-Stadion.

     

    Das Klimahaus dankt dem SV Werder Bremen und der AOK für die tolle Unterstützung.



    Neues Angebot: Klimahaus plus Universum erleben und Center-Parcs-Gutschein bekommen

    (Information vom 20.05.2015)
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    Erleben Sie zwei große Besucherattraktionen zum Sparpreis:
    Mit dem Kombiticket können Sie als Familie das Klimahaus in Bremerhaven und das Universum in Bremen an zwei frei wählbaren Tagen innerhalb von 12 Monaten entdecken. Das Ticket gilt für zwei Erwachsene mit eigenen Kindern (bis 18 Jahre) und kostet nur 60 Euro. Damit sparen Sie 25 Euro im Vergleich zum Kauf von normalen Familientickets. Doch das war noch nicht alles: Wenn Sie  ... mehr
    Erleben Sie zwei große Besucherattraktionen zum Sparpreis:

    Mit dem Kombiticket können Sie als Familie das Klimahaus in Bremerhaven und das Universum in Bremen an zwei frei wählbaren Tagen innerhalb von 12 Monaten entdecken. Das Ticket gilt für zwei Erwachsene mit eigenen Kindern (bis 18 Jahre) und kostet nur 60 Euro. Damit sparen Sie 25 Euro im Vergleich zum Kauf von normalen Familientickets. Doch das war noch nicht alles: Wenn Sie das Kombiticket jetzt im Klimahaus kaufen, erhalten Sie zusätzlich einen Gutschein im Wert von 25 Euro für Ihren nächsten Urlaub in Center Parcs Park Nordsee*.

     

    Das Kombiticket erhalten Sie an der Kasse im Klimahaus und in unserem Online-Shop.

     

     

     

    * Einzulösen bei einer Neubuchung mit Übernachtung in Center Parcs Park Nordseeküste (Nordseeallee 36, 26969 Tossens). Pro Buchung kann nur ein Gutschein eingelöst werden. Der Gutschein gilt nur bei telefonischer Buchung unter Tel.: 04736 – 928 9494, er gilt nicht für Buchungen über externe Buchungsstellen oder bei Online-Buchung. Keine Barauszahlung möglich. Gültig bis 30. April 2016.