„Sicher, oder?“ – Neue Mitmach-Ausstellung im Klimahaus testet Krisenkompetenz

Sonderausstellung vom 19. September bis 22. November

Bremerhaven, 4.8.2026
Die schweren Waldbrände in Frankreich, Spanien oder Griechenland zeigen, wie schnell der Ausnahmezustand kommen kann. Auch jenseits der Brand-Katastrophe lauern böse Überraschungen: Ein Stromausfall über mehrere Tage, ein plötzliches Hochwasser, ein Notfall in der eigenen Wohnung. Doch was tatsächlich hilft oder zu tun ist, wenn es darauf ankommt, wissen die wenigsten vorher genau. Die neue Mitmach-Ausstellung „Sicher, oder?“ im Klimahaus Bremerhaven lädt dazu ein, genau das herauszufinden: Wie reagiere ich in einer Krise? Welche Fähigkeiten habe ich schon, auf die ich mich verlassen kann – und wo lohnt sich ein zweiter Blick? An mehreren interaktiven Stationen können Besucher ab 10 Jahren ihre eigene Krisenkompetenz spielerisch auf die Probe stellen. Die Sonderausstellung ist vom 19. September bis 22. November täglich von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Um sie zu erleben, ist nur ein Tagesticket für das Klimahaus notwendig. Weitere Informationen stehen unter www.klimahaus-bremerhaven.de/sicher-oder.

Die sechs Exponate folgen keiner festen Reihenfolge und können frei von den Besuchern erkundet werden. Sie fordern dazu heraus, Informationen richtig einzuordnen, auch unter schwierigen Bedingungen mit anderen zu kommunizieren, unter Zeitdruck Entscheidungen zu treffen und gemeinsam Lösungen zu finden. Dabei sensibilisiert die Ausstellung für die eigenen Stärken und Schwächen im Krisenfall – und macht Krisenkompetenz spielerisch erlebbar. Auch mit dem Aspekt des Wiederaufbaus, beispielsweise nach einem Hochwasser, beschäftigen sich die Besucher.

Die Wanderausstellung „Sicher, oder?“ wird an insgesamt sieben Standorten in Deutschland gezeigt. Das Klimahaus Bremerhaven ist die dritte Station. Die Ausstellung ist Teil des Begleitprojekts BeLIFE im Rahmen des Förderprogramms zur Sicherheitsforschung (Sifo.de) des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt und wurde von der Berliner Agentur Imaginery konzipiert.