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05. August 2018

Der Juli 2018 wartet mit zahlreichen Wetterrekorden auf. Lest mehr in unserer Zusammenfassung.

Viele Sommer- und Hitzetage
Nach April, Mai und Juni hat Deutschland einen weiteren viel zu warmen Monat erlebt. Der Juli 2018 brachte es im deutschlandweiten Mittel auf eine Durchschnittstemperatur von 20,3 °C. Damit belegt er zusammen mit 2010 den vierten Platz der wärmsten Julis seit 1881 und war 3,4 Grad wärmer als ein Durchschnittsjuli von 1961-1990. In den südwestlichen Bundesländern Saarland und Baden-Württemberg reichte es sogar für den zweitwärmsten Juli seit Messbeginn. In allen Teilen unseres Landes gab es entsprechend eine große Anzahl an Sommer- und Hitzetagen (Sommertage sind Tage, an denen die Temperatur auf mindestens 25 °C klettert. Hitzetage sind Tage mit mindestens 30 °C.). Davon gab es an einigen Orten 29 Stück (von 31 möglichen). Hitzetage gab es ebenfalls außergewöhnlich viele: Darmstadt war mit 20 Hitzetagen im Juli deutschlandweit Spitzenreiter: ein neuer Rekord für den Ort in Südhessen.

Große Trockenheit

Neben großer Wärme brachte der Juli 2018 örtlich auch große Trockenheit – vor allem im Nordwesten und Westen. Örtlich war es sogar rekordtrocken. In Emden, auf Borkum und auf Helgoland fielen nur 2 bis 3 mm Regen – normal sind 60 bis 80 mm. In Emden war es sogar der trockenste Juli seit Messbeginn 1854!

Zweitsonnigster Juli

Da das Wetter in Deutschland – vor allem im Norden – wieder von Hochdruckgebieten dominiert wurde, war es auch außergewöhnlich sonnig. Deutschlandweit war der letzte Monat der zweitsonnigste Juli (311 h), nur geschlagen vom Juli 2006 (335 h), der vielen sicher wegen des „Sommermärchens“ während der Fußball-WM in Deutschland in Erinnerung sein wird.

Rückblickend war sogar der gesamte Zeitraum April bis Juli mit Abstand rekordwarm. Die Abweichung vom Normalwert betrug 3,6 Grad, während die bisherigen Rekordhalter 1947 und 2003 gerade einmal auf 2,3 Grad kamen.

Nicht nur in Deutschland Rekordtemperaturen

Doch nicht nur bei uns gab es verrücktes Wetter. Noch extremer waren die letzten Monate in Skandinavien. Dort wurden viele Höchsttemperaturrekorde gebrochen und selbst in Nordnorwegen, an der Küste des arktischen Ozeans, Temperaturen bis 33 °C erreicht. An einem Leuchtturm bei Berlevåg in Nordnorwegen fiel die Nachttemperatur bei starkem Südwind in einer Julinacht nicht unter 25 °C – und das auf 71° Nord! Mit Abstand ein neuer Rekord für die wärmste Nacht der gesamten Arktis.

Ursache für das extreme Wetter vor allem seit Mai sind Hochdruckgebiete, die sich fast über den gesamten Zeitraum immer wieder über Skandinavien festsetzten. So hatten Tiefs vom Atlantik keine Chance, und das ausgetrocknete Land konnte sich immer weiter aufheizen. Wetterlagen, bei denen sich Hochs und Tiefs über lange Zeit kaum weiterbewegen, gibt es durch die globale Erwärmung häufiger als früher. Und wärmer ist es durch den Klimawandel sowieso.

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