GAMBELL

ALASKA

Auf St. Lawrence Island, der kleinen Insel vor dem amerikanischen Festland, die zu Alaska gehört, scheint die Zeit stillzustehen. Dieses Gefühl vermittelt nicht nur die schneebedeckte Tundralandschaft mit dem weiten Blick bis zum Horizont. Auch das Leben der Ureinwohner scheint ursprünglich. Die Yupik gehören zu den wenigen Völkern weltweit, die noch legal Wale für ihre Ernährung jagen dürfen. Wer genauer hinschaut, erkennt jedoch schnell, dass auch dieser abgelegene Ort sich verändert: zum Beispiel, wenn die Inselbewohner mit modernen Quads auf dem Weg in die Jagdreviere an einem vorbeirauschen.

Das Leben

in der Tundra

Die Kultur der Ureinwohner begleitet die Besucher des Klimahauses durch die gesamte Reisestation »Alaska«. Sie treffen auf die beiden Yupik-Kinder Steven und Taylor, die aus ihrem Alltag berichten. Das Leben der Yupik spielt sich im Zwiespalt zwischen Tradition und Moderne ab.

Im zweiten Teil der Reisestation »Alaska« verschafft das Klimahaus seinen Besuchern Impressionen einer Welt, in die sich kaum Reisende verirren, obwohl die Weite der Tundra durchaus ihren speziellen Reiz hat. Die perfekt an diesen Lebensraum angepasste Tierwelt ist mit bloßem Auge kaum auszumachen. Auch im Klimahaus sind sie nur schwer zu erkennen, und man muss schon genau hinschauen, um Walross, Hase und Bär in der Wandmalerei zu erkennen: Wer einem Eisbär in Wirklichkeit so nahe kommt wie in der Zeichnung, hätte keine Chance mehr, dem größten und gefährlichsten Landraubtier zu entkommen. Die Yupik haben aus der Not eine Tugend gemacht: Um die Tiere rechtzeitig entdecken zu können, schleuderten sie einst einen Jäger mithilfe einer Decke aus Walrosshaut hoch in die Luft. Heute ist die Tradition jedoch nur noch Spaß und Sport für Jung und Alt, vergleichbar mit dem Sprung auf einem Trampolin.

Wenn das

Eis schmilzt

Während die Bewohner Samoas den Klimawandel vor allem durch den steigenden Meeresspiegel zu spüren bekommen, sehen sich die Yupik anderen, aber ebenso bedrohlichen Problemen gegenüber. Rund um die Beringstraße, in der auch St. Lawrence Island liegt, hat sich die Zeit der Meereisbedeckung seit 1980 um etwa 30 Tage verkürzt. Im Frühling verschwindet das Eis früher von den Küsten, und im Herbst bildet es sich später wieder. Das bedeutet für die Yupik jedes Jahr einen Monat weniger Zeit zum Jagen als sie noch vor 35 Jahren hatten.

Kontakt

Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost

Am Längengrad 8

27568 Bremerhaven

 

Tel.: +49-(0)471-902030-0

Fax: +49-(0)471-902030-99

info@klimahaus-bremerhaven.de

 

 

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Gruppe ermäßigt8,50 €
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