Klimaschutz Tag für Tag

Jeder kann im Alltag etwas für den Klimaschutz tun. Ob im Haushalt, beim Einkaufen oder auf Reisen, mit ein paar einfachen Regeln, lässt sich viel Energie sparen, was gleichzeitig das Klima und den Geldbeutel schont. Sortiert nach den Kategorien Einkaufen & Essen, Kochen & Küche, Heizen & Lüften, Waschen & Wasser, Strom & Licht, Auto & Reise haben wir hier für Sie einige Tipps zusammengestellt. Auch für Kinder gibt es wertvolle Klimaschutztipps!


Einkaufen & Essen

Regional + Saisonal = Gute Wahl!

Keine langen Transportwege, weniger Kraftstoffverbrauch: Regionale Produkte haben eine bessere CO2-Bilanz. Auch Obst und Gemüse der Saison müssen nicht um die halbe Welt auf die heimischen Teller befördert werden. Also lieber keine Erdbeeren im Winter!
Einkaufen & Essen

Weniger „Muh“, „Grunz“ und „Gacker“.

Fleisch hat eine schlechte Klimabilanz: Etwa 13 Kilogramm Klimagase werden für ein Kilogramm Rindfleisch erzeugt. Bei Gemüse sind es nur 150 Gramm. Deshalb: Öfter mal Salat und Co. auf den Speiseplan.
Einkaufen & Essen

Alles Bio, alles frisch!

Für Bioprodukte werden weniger Düngemittel und Pestizide verwendet als für herkömmliche. Klimabilanz? Deutlich besser! Das gilt auch für frische Lebensmittel. Denn gegenüber Tiefkühlkost müssen sie nicht über weite Strecken gekühlt werden. Und besser schmecken tut es auch noch.
Einkaufen & Essen

Klasse statt Masse

Schon beim Einkauf auf Qualität achten. Also lieber einen guten Stuhl 30 Jahre behalten, als alle drei Jahre einen kaputten zu ersetzen. Das schont Ressourcen, und spart Transportwege.
Einkaufen & Essen

Aus zweiter Hand

Was es schon gibt, muss nicht noch mal produziert werden. Ob Sofa, Fahrrad oder Jeans: gebrauchte Produkte schonen das Klima – und Ihren Geldbeutel.
Heizen & Lüften

Die richtige Einstellung

Steht der Thermostatregler auf Stufe 3, entspricht das angenehmen 20° C, nachts dürfen es gern auch 4° C weniger sein. Und: 1° C Raumtemperatur weniger, heißt 6 % Heizenergie sparen.
Heizen & Lüften

Aufmachen. Zumachen. Freimachen.

Fenster kurze Zeit ganz öffnen, statt lange auf Kipp stellen. Wenn’s dunkel wird bieten Rollläden, Vorhänge oder Rollos nicht nur Sichtschutz, sondern  eine zusätzliche Wärmedämmung. Möbel und lange Vorhänge vor Heizkörpern behindern übrigens die Wärmeabgabe und -zirkulation.
Heizen & Lüften

Elektro? No go!

Weg mit klimaunfreundlichen Elektroheizungen. Die sind weder energieeffizient noch klimafreundlich – und den Geldbeutel schonen auch nicht. Stattdessen lohnt die Investition in eine energieeffiziente Erdgas-Brennwertheizung.
Heizen & Lüften

Unterstützung holen

Ob Wärmedämmung, Isolierung oder die optimale Einstellung des Heizsystems – es gibt viele Wege für einen klimafreundlichen  Sparhaushalt. Fragen Sie den Fachmann. Und das Beste: Sowohl die Beratung als auch die Maßnahmen werden vielerorts gefördert.
Kochen & Küche

Deckel drauf. Passt!

Jedes Töpfchen hat sein passendes Deckelchen – und der gehört beim Kochen auf den Topf. Wenn er gut schließt geht’s schneller und spart auch noch über 60 % Energie. Außerdem haben kleine Töpfe auf großen Herdplatten nichts zu suchen, weil sonst die Wärme ungenutzt am Rand verpufft.
Kochen & Küche

Ofen aus

Auf das Vorheizen verzichten und den Ofen schon ein paar Minuten vor Ende der Garzeit ausschalten – das spart eine ganze Menge Strom.
Kochen & Küche

Klein aber fein

Für eine kleine warme Zwischenmahlzeit muss der Herd nicht immer angeschaltet werden. Oft tun es auch Mikrowelle, Toaster, Wasserkocher und Co.
Waschen & Wasser

Ein Platz für die Sonne

Mit einer passenden Solaranlage auf dem Dach können Sie bis zu 60 % des Energiebedarfs für Ihre Warmwasserbereitung decken.
Waschen & Wasser

Wer duscht, gewinnt

Einmal Duschen verbraucht im Schnitt dreimal weniger Energie und Wasser als ein Vollbad. Und mit einem Duschsparkopf fließt außerdem bis zu 50 % weniger Wasser.
Waschen & Wasser

Gut gespült

Eine energieeffiziente Spülmaschine kommt mit weniger Strom und Wasser aus als der beste Handspüler. Deshalb schon beim Kauf auf die Energieeffizienzklasse achten.
Waschen & Wasser

Voll? Gut!

Geschirrspüler und Waschmaschine sollten Sie immer voll beladen. Bei niedrigen Temperaturen und ohne Vorwäsche freuen sich Klima und Portemonnaie – wer seine Wäsche bei 40° C statt 60° C wäscht, verbraucht bis zu 50 % weniger Strom.
Strom & Licht

Good bye Stand by!

Der Stand-by-Modus ist ein wahrer Energiefresser. Deshalb sollten Sie Elektrogeräte nach Gebrauch ganz ausschalten. Am einfachsten geht das über eine Mehrfachsteckerleiste mit Kippschalter: hier genügt ein Klick.
Strom & Licht

A? Klasse!

Achten Sie beim Neukauf von Elektrogeräten generell auf den Stromverbrauch. Denn was nützt das günstigste Gerät, wenn sich als echter Stromfresser entpuppt. Bei Kühl- und Gefrierschränke liegen Sie mit Geräten der Energieeffizenzklasse A+ oder A++ goldrichtig.
Strom & Licht

Ladehüter

Ladegeräte – für Handys, Rasierer, elektrische Zahnbürsten etc. – verbrauchen auch dann Strom, wenn die Akkus voll aufgeladen sind – und sogar, wenn das Gerät vom Netzteil entfernt wird. Deshalb hier immer den Stecker ziehen!
Strom & Licht

Gut gekühlt steht’s richtig!

Kühl- und Gefriergeräte sollten nicht neben Wärmequellen wie Heizung, Herd, Geschirrspüler und Waschmaschine stehen. Das erhöht den Energiebedarf und somit auch den Verbrauch.
Strom & Licht

Lichtbringer

Vorhang auf, Licht rein: Tageslicht ist meist viel heller als eingeschaltete Glühbirnen – sogar im Winter. Mit reflektierenden Lampenschirmen oder weißen Wänden verstärken Sie zudem die Beleuchtungswirkung. Und Festbeleuchtung muss auch nicht sein. Bringen Sie Ihre Lampen lieber dort hin, wo Licht wirklich gebraucht wird.
Strom & Licht

Voll unter Strom

Ökostromanbieter nutzen regenerative Energien oder investieren  in deren Ausbau. Label wie „OK Power“ oder „Grüner Strom“  kennzeichnen Produkte, die einen garantierten Nutzen für die  Umwelt bieten. Und bei einem Wechsel winkt meistens sogar noch eine Prämie.
Auto & Reise

Größe ist nicht alles!

Finden Sie heraus, welches Auto Sie wirklich brauchen. Muss es die große Limousine sein oder reicht ein Kleinwagen?
Der ist nicht nur preiswerter in Anschaffung und Unterhalt, sondern auch bedeutend sparsamer.
Auto & Reise

Ballaststoffarmes Fahren

Nehmen Sie nur mit ins Auto, was Sie wirklich brauchen. Ballast im Kofferraum erhöht den Kraftstoffverbrauch unnötig. Genauso wie ein ungenutzter Dachgepäckträger durch den größeren Luftwiderstand.
Auto & Reise

Neu starten und schnell schalten

Bereits bei einem Stopp von 30 Sekunden lohnt sich ein Neustart. Durch frühes Hochschalten – bei 30 km/h in den 3.Gang, bei 40 in den 4. und bei 50 km/h in den 5.Gang – sparen Sie bis zu 25 % Ihrer Spritkosten.
Auto & Reise

Druckvoll und leicht unterwegs

Bereits ein um 0,5 bar zu niedriger Reifendruck erhöht den Verbrauch um 5 %. Also ruhig mal den Reifendruck prüfen. Außerdem sind Sie mit Leichtlaufrädern und Leichtlaufölen deutlich sparsamer unterwegs.
Auto & Reise

Bremslos glücklich?!

Bremsen und anschließendes Beschleunigen verbraucht sehr viel Kraftstoff. Lieber vorausschauend fahren und frühzeitig den Fuß – bei eingelegtem Gang – vom Gas nehmen. Das spart Sprit!
Auto & Reise

Bussi für Bus, Bahn und Bike

Ein Versuch lohnt sich: Es gibt viele klimafreundliche Alternativen zum eigenen Auto, wie z. B. ÖPNV, Bahn, Carsharing, Fahrgemeinschaft oder Fahrrad. Auch sind die Kosten im Vergleich zu den Spritpreisen meist attraktiver.
Auto & Reise

Jetzt nicht abheben!

Flugreisen sind besonders klimaschädlich. Wer also
mit Bahn oder Bus in den Urlaub fährt, ist klimafreundlich unterwegs. Und wenn Sie doch mal fliegen müssen: Flugreisen können Sie mit der Unterstützung von Klimaschutzprojekten auch ausgleichen.

 


Klimaschutz schmeckt lecker und ist gesund




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